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If I Had Ice...

Aloha alle zusammen,

mein erster Tag auf Oahu war herrlich! Ich bleibe in einem kleinen Strandhaus direkt an der Küste in Waikiki (und es ist wirklich ein "Tür auf: Strand!"-Hüttchen ) und habe meine Freundin Susie getroffen. Ehrlich, ich hab schon lange keinen mehr getroffen, der mir so ähnlich war. Der erste Knaller ist ja schonmal, dass sie Offenburgerin ist und ihr glaubt gar nicht, wie herrlich es ist, hier, auf Oahu, endlich mal wieder Deutsch und vor allem DIALEKT zu sprechen. Ein Stück Heimat!) Sie ist mit 20 nach Orlando, hat jetzt eine Greencard und wohnt nun hier. Bestes Beispiel also, das wird notiert. Gleicher rabenschwarzer Humor, gleiche Mentalität, ich weiß nicht, wie oft wir heute unterwegs anhalten mussten, weil wir uns vor Lachen nicht mehr eingekriegt haben.

Wie auch immer, ich hab mir eine Orchidee ins Haar gesteckt (Merke: Linke Seite vergeben, rechte Seite frei !), bin direkt zum Strand - 30° C schon morgens um 9 - und hab mich aufs Surfbrett gewagt. Gefühlte zweitausend Mal ins Wasser gefallen, aber immer wieder aufgestanden. Das wird noch. Hätte ich Platz, würde ich mir so ein Board mitnehmen. (Aber auf dem Stadtrainsee macht's wohl nicht so viel Spaß. Das Wasser war die reinste Badewanne, glasklar, ich hab schon lange keinen so blauen Ozean mehr gesehen, es gibt hier in der Bucht auch Delfine (nein Mama, keine Haie) und große Schildkröten und anderes Getier. All das also mit dem Hintergrund von Vulkanen und Palmen und ihr könnt euch vorstellen, dass ich heute einfach nur grinsend auf dem Surfbrett im Wasser lag und an die elf Grad in Freiburg gedacht hab.

Susie ist auf ein Meeting und ließ mich mit unserem Surflehrer (Jack-Johnson-Type. Toller Kerl. Jaja, das Klischee.) allein, nachdem wir sie nach Kapalama (West Honolulu) gebracht haben, mit dem ich dann später zum Lunch in eine Bar bin und die besten hawaiianischen Lime-Fish-Tacos meines Lebens gegessen hab. Im Pickup war vorne wenig Platz, also hab ich mich kurzerhand auf die Ladefläche befördert und eine Open-Air-Tour durch Honolulu gehabt. Inklusive Jack Johnson im Ohr und Kokosnuss-Eisshake in der Hand und alles war gut.

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Am Nachmittag bin ich durch Waikiki gewandert. Irgendein Typ (totaler Muskelschrank und die Hautfarbe eines Toasterbewohners) hat mich angesprochen und meinte, mir die ganze Kalakaua Avenue runter eine Kassette reindrücken zu müssen, mich auf einen Drink einzuladen, da gerade überall Happy Hour war. Stichwort Drink war ich dabei. Warum auch nicht? Wenn er blecht, gern.  ("Wir sind ja schließlich Frauen. Und Männer sind dumm." hat zumindest meine Großmutter gesagt). Sind also an einen Dach-Pool oberhalb der Hauptstraße und es folgte der totale 80s-Musik-Flashback. Der Mann entpuppte sich als wirklich nett - das einzige Problemchen war, dass er sich offensichtlich lieber mit meinen Brüsten und meinem Hintern unterhielt als mit mir und den IQ von einem Butterbrot hatte. Wie auch immer, das Ergebnis waren 3 Mai Tai und 2 Tequila Shots für lau mitten am heißen Nachmittag - damit sich Oahu gleich nochmal 20 Grad wärmer anfühlte, als ich auf dem Weg zurück zu meinem Plätzchen war und erstmal nur Eis wollte. Hab den übrigens nie wiedergesehen.  Ansonsten war's lustig.

Der Abend war lauschig, Fackeln und Wasseranlagen überall, wunderschöne, kuriose Lädchen und jede Menge zu entdecken.
Saß in einer Bar, Rumfire, direkt am Strand. Die hatten um die 100 Rumsorten auf der Karte und ich hatte ein schönes Glas von... meinem nächsten Urlaubsort.  Man muss ja mal vorkosten. Wo auch immer das liegt...

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Freu mich auf jeden Fall auf die nächsten Tage, die ich möglichst viel in der Natur und außerhalb Honolulus verbringen will, ich will die Insel entdecken und hoch auf die Berge und in die Regenwälder.
Schauen wir mal, was als nächstes passiert. Morgen geht's erstmal wieder aufs Brett.

Life is good.

Mahalo & Aloha,
Romy

 

10.5.10 14:36
 


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