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Kailua - Inselmelancholie.

Heute gibt's gleich zwei Blogs auf einmal mit dem Nachtrag von gestern.
Wow. Ich komme gerade von einem sensationellen Strandtag. Heute ging es nochmal ostwärts, aber nach Kailua. Hatte beschlossen, den Tag über außer im Sand zu dösen und im Wasser zu planschen nichts groß Weiteres zu machen.


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War herrlich, aber ich hab das Gefühl, es wird mit jedem Tag heißer. Heute hatten wir schon morgens um Neun um die 36 im Schatten und ich musste auf dem Weg zum Bus noch ne Extrabuddel Wasser holen. (Hawaii-Wasser schmeckt übrigens sehr gut. Ist weiches Wasser. Irgendwie. Keine Ahnung. Schmeckt jedenfalls. Mag ich.) So bin ich eben zurückgekommen und hab in den Spiegel geschaut und erstmal einen Schreck bekommen. Ich bin so dunkel jetzt, meine Haut schaut aus, als hätte jemand meinen Bikini weiß bodygepaintet und das auf rot-braunem Untergrund.  Natürlich auch Sonnenbrand, trotzdem geht's mir blendend, keinerlei Sonnenstich. Ich bin ja nur froh, dass ich nur eineinhalb Stunden (!) in der Sonne lag (man beachte den Effekt!) und nicht den ganzen Nachmittag lang. Sonst könnte ich wahrscheinlich nicht mehr auf meinem Hintern sitzen.

Nein nein. Also bin ich um drei los und Richtung Kailua Zentrum gelaufen. Ich bin wirklich gelaufen, weil man sich nicht auf den beschissenen Eis-Bus verlassen kann - zudem ist es mir lieber, ich latsche die 2 1/2 Meilen zu Fuß, als in diesen mobilen Gefrierschrank zu steigen.

Kailua ist ein bezaubernd kleines und verträumtes Insel-Örtchen und hat viel mehr Charakter als das überlaufene Honolulu. Eine kleine, ruhige Strandstadt, die noch echt ist, Wurzeln zeigt und viele kleine Surfshops und Inselprodukte-Läden und gutes Essen hat. Das gefällt mir schon sehr viel besser. (Übrigens liebe ich ja die bunte Surfermode. Ein bisschen wie Skater-Mode, nur mit dem Insel-Touch. Und viel, viel besser als der ganze Mainstream-Bling-Bling-Leggins-Röhrenjeans-Einheitsbrei aus den Malls. Hab zwei Paisley-Kleider und einen Hut gekauft. (Da kommt der Hippie wieder. )



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Mein Highlight des Tages war dann schließlich etwas, das ich mir schon seit etwa fünf Jahren auf die Erlebnis-Liste in meinem Leben gesetzt hab. Die Tage waren so heiß und meine Hoffnung wuchs jedes Mal ein kleines bisschen, als Wolken am Himmel aufzogen, aber heute landete dann ein Regentropfen auf meiner Nase. Fünf Minuten später hat es dann angefangen zu gießen. Es hat geschüttert und das Wasser lief die Straßen runter. Regen auf Hawaii. Noch ein kleiner Wunsch, der wahr wird.

Also bin ich, noch immer Richtung Kailua, die Landstraße im Regen entlanggelatscht, klatschnass, aber Musik an (natürlich) und topgelaunt. Ein Pickup mit einem Surfer drin hielt neben mir an: "Miss, soll ich dich in die Stadt mitnehmen? Es schüttet so extrem!" Hab nein gesagt und gegrinst. Der dachte wohl auch, ich ticke nicht mehr richtig. Hawaii-Regen ist aber anders. Hat was Zauberhaftes. Noch mehr, weil danach überall Regenbogen sind und es so gut nach Hibiskus duftet.

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Hab mir außerdem eine Ananas fürs Abendessen gekauft. Direkt am Strand, unter der Palme. Inselmelancholie.

Pläne für morgen muss ich mir heute Abend machen... auf jeden Fall bleib ich für einen Tag aus der Sonne und gehe auf Entdeckungstour. Ich denke, ich weiß auch schon, wohin...

Aloha,
Romy

13.5.10 13:19
 


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