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Aye aye...

Ahoi Landratten,

ich hatte die letzten Tage schon ein schlechtes Gewissen, weil ich kaum zum Schreiben gekommen bin. Daher jetzt mal ein ausführliches Update.
Die letzten 3 Tage hab ich nach wie vor in der Cinnamon Bay auf St. John verbracht. Hatte am ersten Tag zunächst mal meinen Kühlschrank (angemietet  Hätte aber lieber meinen Kopf reingesteckt - versucht mal, bei 28° C zu schlafen...) mit allerhand gesundem Essen aufgefüllt: Instant Noodles, Mac & Cheese, Cheerios, Pop Tarts. Und natürlich Rum, ohne den geht hier einfach nichts.
Mein Tagesblauf bestand fast ausschließlich daraus, mich direkt nach dem Aufstehen wieder an den Strand zu packen und da auch zu bleiben. Bewegt hab ich mich zwischendurch nur mal an die Bar (an der wie überall hier konstant Reggae läuft.  Wirklich. Man kriegt hier auch fast nur Reggaesender rein).

Heute bin ich also per Nusschalen-Transfer auf der Nachbarinsel St. Thomas gelandet, die im Gegensatz zur totalen Einsamkeit von St. John touristisch voll erschlossen ist. Charlotte Amalie ist eine wunderschöne Hafenstadt. Hier gibt's nebst dicken Hotelbunkern (die aber wirklich unglaublich schön und einen Pooltag dort absolut wert sind, Bilder gibt's morgen nach Besuch) viele kleine Lädchen, Märkte, viel Reichtum (Villen an den Berghängen), aber auch sehr viel Armut. Wie auch auf Hawaii ist ein Großteil der Menschen schwarz. Natürlich auch hier allerhand unterschiedliche Herkünfte aus Südamerika, der Karibik und so weiter. Und natürlich auch der zugehörigen Slang, genannt Ebonic (genau jener, an den ihr jetzt denkt und den kein Weißer jemals nachmachen könnte. Nur in einer viel extremeren Variante mit einem Gemisch aus Spanisch und Französisch, den nicht mal mehr Leute vom Festland verstehen). Was mir gefällt, ist, dass Rassismus hier absolut kein Thema ist, es leben Schwarze wie Weiße zusammen, haben Spaß, tanzen zusammen, begegnen sich mit Respekt. Anders als beispielweise in Kansas...

Die Mentalität der Menschen ist trotzdem anders als auf Hawaii oder dem Festland, sehr viel entspannter. Daher auch die Öffnungszeiten, die mir nach den 24h-Läden in Kalifornien mit einem universalen Ladenschluss von 17 Uhr wieder total ungewohnt vorkommen. So auch der Linksverkehr (Wie in UK: Katastrophal. Vor allem, wenn man auf die Stra0e läuft und ständig erst nach rechts schaut...)
Es docken hier fast täglich riesige Dampfer im Hafen an, laden Leutchen ab, die dann fleißig in die Hafenläden stürmen und schön steuerfrei einkaufen (daher auch die Schmuckläden... gefühlte 80% aller Läden hier), eine Runde drehen und dann wieder abdampfen. (Dienstag landet hier die Oasis Of The Seas - das weltgrößte Schiff. Das will ich mir reinziehen. )

Und das hier ist eine Pirateninsel. Kein Scherz. Ich hab mich heute mal in einem der vielen Antiquitätenläden hier umgesehen und es war ein absoluter Traum: Überall alte Landkarten, Schiffskanonen, Wrackteile, Kompasse, alter Schmuck, Stoffe, Waffen, Münzensammlungen und so weiter. Aus dem Laden kam ich gar nicht mehr raus, weil ich von dem ganzen Seefahrerzeug nicht genug kriegen kann, und so hab ich ich mir vom Inhaber mal einiges erzählen lassen.



Damaliger gefürchteter englischer Pirat Blackbeard (1680-1718) hat sich seinerzeit vorwiegend zwischen den Westindischen Inseln, also den Antillen, und Aufzeichnungen nach vor allem hier auf St. Thomas in der Magen's Bay umherbewegt, hat ordentlich gemetzelt und allerhand erbeutet. Jener Kram ist dann in den Schiffswracks, die vor der Küste teilweise noch immer auf Grund liegen (belieb zum Tauchen), gelandet, irgendwann rausgeholt worden und liegt jetzt in diversen Museen oder eben in Läden wie diesem aus. Für so ein Münzchen legt man in der Regel zwischen 200-2000 $ hin.

Den Nachmittag hab ich dann in der besagtem Magen's Bay verbracht.



...Natürlich mt der Buddel Rum.

Soweit mal für heute, morgen mehr, ich muss weiter entdecken.

Liebste Grüße aus dem Paradies,

Romy

22.5.10 11:49
 


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