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Iguana & Hähnchendesaster

Meine letzten Tage waren so vollgestopft, dass ich wirklich kaum noch zum Schreiben gekommen bin. Ich bin morgens los und abends nur noch ins Bett gefallen, aber die Woche war wirklich irre.

Die ersten Tage habe ich wie erläutert in der Cinnamon Bay auf St. John verbracht, dann hat mich die Zivilisation wieder gepackt und ich hab mich per Boot nach St. Thomas bzw. Charlotte Amalie bringen lassen.

Programm: Strand, Party. Jeden einzelnen Tag. Ihr könnt euch vorstellen, dass ich jetzt, am Ende dieser Woche, mehr als erledigt bin.  Trotzdem war es eine traumhafte Zeit hier.

Samstag habe ich im Marriott at Frenchman's Cove verbracht. Das liegt gegenüber von Charlotte Amalie in einer Bucht und ist einfach nur ein unbeschreiblicher Bunker.



Es hat diese Art von Pool, die, wenn du drinliegst, dich glauben lässt, du blickst auf den Ozean. Am Nachmittag hab ich dann das Watertaxi, ein Motorboot, nach Charlotte Amalie genommen (um die zehn MInuten Vollspeed über das Meer - geil!), also bin ich den Bootssteg runtergelaufen. Aber nicht durchgekommen. Denn: Mir wurde der Weg von Iguanas versperrt. Iguanas! Die sind überall hier, die laufen wild herum und sind wirklich riesig (80-90 cm).



Nutzlos sind sie auch noch, eigentlich nur überdimensonale Leguane, die nichts Besseres zu tun haben, als durch die Landschaft zu kriechen und sich zu sonnen. Ein paar Tage davor hatte ich ein tolles Erlebnis mit einem Exemplar in meinem Zelt. Du liegst drin, liest gemütlich, Reißverschluss halb offen - Iguana guckt rein. Glotz. HALLO?  Das muss doch wirklich nicht sein.

Wie auch immer. Tags drauf war ich mit ein paar Freunden in Secret Harbour schnorcheln (Anmerkung: Hier wurde die Schatzkisten-Schleppszene aus Fluch der Karibik gedreht) und das war wirklich sehr genial.
Allein der Strand schon, laute Reggaemusik, eine Saftbar (mein FRUCHT-Smoothie bestand 80% aus Rum, danach war ich voll. Aber das war eh schon egal.) und noch mehr karibischen Schnickschnack.

Flossen an und ab dafür, Seeigel wie Basketbälle, Seesterne und Schildkröten von 70-80 cm Durchmesser, an die man sich quasi dranhängen konnte. Herumgurkende Calamari, Fische natürlich bunt und teilweise geriet ich in einen Schwarm, der aus
Millionen (und ich übertreibe definitiv nicht!), Millionen bestand, quasi ein schwarzer Vorhang aus Minifischen, von dem ich umringt war. Ich hab praktisch gar nichts mehr gesehen. Wunderschön. (Was ich noch begegnet bin, erzähl ich lieber persönlich - darauf geh ich hier auf Rücksicht auf meine Frau Mama nicht ein, sonst flippt sie aus.).

Zudem hatte ich ja wie gesagt eingekauft, darunter auch einen Kübel Milch. Milch ist hier schweineteuer. Klar, Kühe gibt's hier ja keine, die Brühe muss ja eingeflogen werden. Dummerweise vergaß ich allerdings, die Milch kaltzustellen. Folge: Am zweiten Tag war sie Joghurt. Oder eine ähnliche dickflüssige Pampe. Egal, wir's halt gelöffelt. Dachte ich. Am dritten Tag hab ich auf einmal einen gewehrartigen Knall gehört, als ob irgendwo einer herumballern würde. Als ich nachschauen ging: Schlachtfeld. Fazit: Die Milch war hochgegangen und pappte nun in Form von Hüttenkässe-ähnlicher Konsistenz an Wand, Decke und Boden und sah aus, als hätte einer die Pampe mit einer Kanone herumgebombt. Glaubt mir, ich hab zehn Minuten am Stück nur gelacht.

Gestern waren wir dann noch bei Hooters. Chicken Wings All You Can Eat für 9 $. Und glaubt mir, das war keine gute Idee. Wir waren vier Leute - drei Kerle und ich. Plus zwei Zuschauer, die nur den Kopf geschüttelt haben. Jedenfalls hab es die Wings immer zehnerweise. Rekord lag bei 47, der irgendwann mal aufgestellt wurde. Also wurde fleißig reingehauen und nach Kürze sah ich aus wie eine Sau, Soße überall und Hände mehr als voll. Döner ist nichts dagegen. Nch dem zweiten Teller war bei mir noch alles paletti - nach dem dritten stieg ich auf milde Soße um. Beim vierten ließ ich die Soße dann ganz weg und ab Chicken Wing Nummer 40 wurde es wirklich hart. Zwei hatten schon aufgegeben. Nicht nur anstrengend, sondern Überwindung kostend. Während mein Sitznachbar geschwitzt hat (was bestellt der auch Extra Hot? ), wurde mir auf einmal kalt. Eiweißüberschuss? Egal! Fleißig weitergenagt. Irgendwann hing ich an Nummer 42. Bei 44 hab ich schließlich aufgegeben, weil mein magen nicht mehr mitgemacht hat. Aber immerhin: Zweite geworden.  Mein Bauch war trotz alldem für den restlichen tag mehr als ruiniert, ich hab nichts mehr runtergebacht. Gar nichts mehr. Lustig war's trotzdem.

Desweiteren gab's noch diverse Yachten-Erlebnisse und vieles mehr, aber ich penn hier gleich ein. Zuviel Rum und Schlafmangel.
Morgen geht mein Flieger. Drei Stunden hoch nach Miami.
Endlich...  Ich kann's kaum erwarten... MacArthur Causeway. Das wird mein Highlight trotz allem, was davor schon war.

Liebe Grüße,
Romy

26.5.10 08:45
 


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